Am Freitag, 4. März wird der Ökumenische Weltgebetstag gefeiert. Seit 1920 international, seit 1950 in der Schweiz.
Die Liturgie wurde von Frauen aus dem Vereinigten Königreich – konkret aus England, Wales und Nordirland – verfasst.
Über der diesjährigen Feier steht die Verheissung Gottes «Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben» aus dem Brief des Propheten Jeremia an sein Volk, das von Jerusalem nach Babylon deportiert wurde (Jer 29, 1-14).
Die Verantwortlichen des Weltgebetstages schreiben dazu: «Wie fühlt es sich an, fern der Heimat im Exil zu sein ohne Aussicht auf eine baldige Rückkehr? Die Verfasserinnen der Feier 2022 vergleichen diese Situation mit der Situation von Frauen, die sich aufgrund verschiedener Schicksale im eigenen Land von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen.»
Die Völkerwanderung ins Exil aus biblischen Zeiten ist leider auch im 21. Jahrhundert Wirklichkeit. Der Weltgebetstag sucht mit seinen, lokal organisierten, Feiern den Menschen heute Hoffnung zu geben. «Informiert beten – betend handeln», mit dem Motto werden an verschiedenen Orten am ersten Freitag im März Feiern durchgeführt.
Mit der Weltgebetstags-Kollekte werden Projekte im Herkunftsland der Liturgie und weltweit unterstützt. Informationen sind auf dem Sekretariat erhältlich: Weltgebetstag (wgt.ch)
Elisabeth Aeberli
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant
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