Meine Erinnerung an die Kirchenbesuche in meiner Kindheit erneuert sich Mal wenn ich eine Kirche betrete. Wir – die ganze Familie, gingen alle in die Eucharistiefeier. Weil wir auf dem Boden sassen, konnte ich einfach alle Leute anschauen. Als Kind, habe ich gerne in die Augen meiner Grossmutter und in die Augen aller Menschen um mich herum geschaut. Ich habe den Glauben von den Augen anderer Menschen kennengelernt. Ich wusste nie, ob meine Familie für den nächsten Tag genug Geld hatte, meine Eltern waren immer besorgt, uns Kinder Essen und eine gute Ausbildung zu geben, um ein Haus endlich zu bauen, sie waren immer besorgt ihr Leben weiter zu schaffen. Aber ich hatte alles ohne scheitern, was mindestens in meinem Leben brauchte. Ich dachte, alles wird uns von Gott gegeben. Es war schwierig, Credo und andere kirchliche Gebete zu lernen, aber ich lernte einfach, Jesus näher zu kommen und mit ihm direkt ohne Zweifel alles zu erzählen. Und mit ihm eine Freundschaft zu leben.
In unserer Pfarreien in Indien haben wir Familienversammlungen und jede Woche kommen wir zusammen und beten zusammen für ihre jeweiligen persönliche Bedürfnisse. Wir bringen alle Gebetsanliegen in die Eucharistie und das Gebet in die Eucharistie waren die Bedürfnisse der Menschen.
Es ist die Hoffnung, das Vertrauen und der Glauben an Gott, der zum Gebet führte. Eucharistie ist auch eine wunderbare Gelegenheit, all unsere Anliegen ins Gebet zu bringen und persönlich Jesus zu begegnen. Weil ich einmal ein Paar Anliegen ins Gebet während der Eucharistie einschloss, erschient eine Kritik, dass ich den liturgischen Form der Eucharistie nicht achte und halte. Wir sollten den Glauben verstehen, den Jesus in den Aposteln stärkte. Pharisäer und Schriftgelehrten hatten auch den Glauben an Gott. Sie waren die besten Botschafter der Religion. Aber der Glaube in Jesus ist ganz anders. Dieser Glaube ist nicht der Glaube an Formen und Rituale, sondern viel mehr als das.
Die Geschichte wird von einem Mann erzählt, der von einen Berggipfel herunterfiel. Bei seinem Sturz auf dem halbem Weg nach unten gelingt es ihm, sich an einen Zweig eines Baumes zu halten. Da ist er nun, baumelt auf dem Zweig und ist unfähig, sich hochzuziehen. Er wusste, dass beim Loslassen des Astes, würde er auf jeden Fall zu seinem Tod führen. Plötzlich bekommt der Mann eine Idee. Er schaut in den Himmel und schreit: «Ist jemand da oben?» Eine Stimme vom Himmel antwortet: «Ja, ich bin hier. Ich bin der Herr. Glaubst du an mich? «Der Mann schreit zurück:» Ja, Herr, ich glaube an dich. Ich glaube wirklich. Bitte hilf mir. «Der Herr sagt:» All right! Wenn du wirklich an mich glaubst, hast du nichts zu befürchten. Ich werde dich retten. Jetzt lass den Ast los. «Der Mann denkt einen Augenblick über sich nach und schreit zurück:» Ist noch jemand da oben? «
Ist der Mann in die Geschichte ein Gläubiger? Selbstverständlich ist er ein Gläubiger. Er glaubt, dass Gott existiert. Er glaubt an die Kraft des Gebets. Er glaubt, dass Gott in der Lage ist, ihm zu helfen und ihn aus seiner misslichen Lage zu retten. Und, ja, er betet zu Gott. Aber wenn er wirklich an Gott glaubt, warum achtet oder glaubt er dann nicht sein Wort? Warum will er nicht den Zweige loslassen? Wir glauben an Gott, aber wenn es hart auf hart geht und die Dinge nicht so wie wir erwarten eintreffen, dann nehmen wir die Sache selbst in die Hand oder suchen wir nach einer Hilfe anderswo. Wir glauben – ja – aber wir sind Menschen mit wenig Glauben.
George Francis Xavier
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant
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