Mir gefällt es, als Inder in Europa zu leben. Es ist sehr interessant, einer Menge Fragen von meinen Freunden und Kollegen zu begegnen. Sie alle sind neugierig und interessiert über Indien. Die Fragen sind interessant und provozierend. Ist Indien immer noch ein Land der Schlangenbeschwörer? Haben Sie überhaupt noch schwarze Magie und glauben sie an Geister und Gespenst? Zu welcher Kaste gehörst du? Die Antwort auf die erste Frage wäre ein Ja und nein. Sicher können sie Schlangenbeschwörern begegnen und glauben Sie mir, wir haben speziell diese Anordnung, um ihre Arbeit fortzusetzen, Touristen zu attraktiveren. Internationale Touristen kommen in der Suche nach diesen Attraktionen und wir haben spezielle Zentren oder Bereiche, in welche siegebracht werden, um zu zeigen, was sie suchen. Schlangenbeschwörer, Schwarzmagier, Kühe auf der Strasse, Tuk Tuk, Geisterverehrung und so weiter. Ja, wir verkaufen und vermarkten diese Sachen. Kürzlich in einer Rede von der vorliegenden Ikone in der indischen Politik, Narendra Modi, der Chief Minister von Gujarat, sagte er, dass die Inder einen Schritt zurückgegangen sind und sich jetzt mit Mäusen statt Schlangen engagieren. Ja, als die höchste Exporteur von Software und Computer-Programme, sind Inder jetzt «Mäuse-Beschwörer». Ich habe schon ein paar Mal über Kaste in Indien geschrieben. Aber in der Gesellschaft, in der ich aufgewachsen bin, habe ich nie von Kaste und Divisionen gehört. Ich weiss keine Kaste von mir und sogar meine Eltern wissen es nicht. Ich habe vor kurzem bei ihnen nachgefragt, weil meine europäischen Freunde neugierig auf meine Kaste geworden sind. Heutzutage aus Spass, sage ich meinen Kollegen, wenn sie diese Frage stellen, dass ich an die Kaste der Kämpfer (kshratriya) gehöre, weil ich in mir einen Geist der «never die attitude» spüre. Kampf gegen Alles was ein Schritt nach vorn verhindert. Ich sehe schon, wenn ich zurückblicke den langen Weg des Lebens, den ich gegangen bin und überwunden habe und wenn ich vorwärts schaue, sehe ich den langen Weg, der noch vor mir liegt und den ich gerne gehen möchte. So Kshatriya zu sein, ist bedeutungsvoll und herausfordernd.
George Francis Xavier
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant