Heute fand die dritte und letzte US Präsidentschaft Debatte statt. Es ist nicht die Frage wer die Debatte gewann, sondern es geht mir mehr um den Inhalt der Aussagen. Beide (Barak Obama und Mitt Romney) tönen in der Aussage etwa gleich was die Aussenpolitik betrifft. Von Anfang bis zum Ende der Debatte wurde die Wörter Iran, Israel, China, Afghanistan, Libyen, Ägypten, Syrien wiederholt. In ihrer Rhetorik versuchten die beiden mit diesen Wörtern um ihre Wähler zu werben.
Während der Debatte störte mich die Überheblichkeit dieser zwei Amerikanern sich als Weltpolizei aufzuspielen. Offensichtlich fühlen sich die amerikanische Politikern grosser und mächtiger als die UNO. Ich bin nicht der Meinung in dieser Zeit von Regionale Integration und der Diskussion von ‹Emerging Powers›, dass die USA sich als eine Hegemonie oder Weltpolizei oder der Herr und Beschützter von Demokratie, Gerechtigkeit und Sicherheit aufführen darf.
Ich habe gerade vor dieser Debatte gelesen, dass die UNO denkt Friedenstruppen nach Syrien zu schicken, wenn sie einen Waffenstillstand zwischen diesen beiden Parteien erzwingen kann. Aber Obama sagt «we are going to do everything we can to make sure that we are helping the opposition…….. And I am confident that Assad’s days are numbered». Dann kommt Mitt Romney mit seinem Kommentar «And I want to make sure that they (opposition group) get armed and they have the arms necessary to defend themselves, but also to remove Assad».
Die diskutieren die Innenpolitik anderer Länder als wäre das ihre Aufgabe. Es ist auch eine Seite von ‹state sponsered› Terrorismus. In den kommenden Tagen werden wir die Reaktionen der Länder hören, die die Beiden Kandidaten erwähnt haben. Die Xinhua news agency hat ihren Kommentar sofort abgegeben. «Willing or not, Democratic or Republican, the next US president shall have to tone down his get-tough-on-China rhetoric made along the campaign trail…….Both US presidential candidates vowed at their third and last debate… that they would press Beijing to ‘play by the rules’ in shaping their bilateral ties……However, their definition of ‘rules of the road’ is primarily pro-American.»
Unabhängig von Ausgang der Wahlen denke ich, ist es an der Zeit, dass die USA vermehrt mit Respekt gegenüber der Innenpolitik aller Ländern begegnet. Diese Länder wollen nicht mehr lange Spielzeug in den Händen der USA seien.
George Francis Xavier
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant