Zu den Nachgeschichten des Konzils gehört zweierlei: die Rezeption, auch in den Mentalitäten der Menschen, und die Bereitschaft, die kirchlichen Wege weiterzugehen – auch wenn sich Situationen gegenüber dem Konzil nochmals verändern (siehe dazu den morgigen Beitrag).
Zur Rezeption in den Einstellungen der Menschen bemerkt der französische Theologe Bernard Sesboüé: «Leider genügt es nicht, dass ein Konzil spricht, damit alle Probleme gelöst sind. Nichts ist schwieriger als die Umkehr der Mentalitäten». In einem Kontext, der sich mit der Ämtertheologie des Konzils befasst, hält Sesboüé fest: «Die Umkehr der Mentalitäten ist noch nicht erreicht».
(emf; Zitat aus: Bernard Sesboüé: N’ayez pas peur! Regards sur l’Église et les ministères aujourd’hui. Paris: Desclée de Brouwer, 1996 [Pascal Thomas – Pratiques chrétiennes 12], 91f)
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