Am 15. März 1965 schreibt Kardinal Julius Döpfner an seinen Mitbruder Josef Frings, der gerade nach 20 Jahren (!) den Vorsitz der Fuldaer Bischofskonferenz abgegeben hatte.
«In diesen letzten Tagen sind meine Gedanken oft bei Dir, da Du nun, zu unserem Bedauern, Dich von einer Aufgabe lösen musstest, die Du so lange Zeit hindurch in einer wahrhaft führenden und zugleich brüderlichen Weise wahrgenommen hast» (Dö 641f).
Zugleich bedankt sich Döpfner für die Zusendung der Abschrift von Beobachtungen, die Frings zum Entwurf eines Motu proprio zur Mischehe verfasst hatte.
Frings war nahezu erblindet und trug seine Konzilsreden auswendig vor. Insbesondere seine Reden vom 13. Oktober 1962 sowie vom 8. November 1963 wurden wirkungsgeschichtlich ausserordentlich bedeutsam.
(emf)
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