Zum Ende der dritten Konzilssession war das Ökumene-Dekret feierlich promulgiert worden. Damit war kein Abschluss, sondern ein Anfang intendiert: Es ergeht die Aufforderung zu Begegnung, Dialog und Zusammenarbeit, für die nun Formen zu finden sind.
Dies geschieht auf verschiedenen Ebenen. Neben dem Ökumenischen Rat der Kirchen auf internationaler Ebene waren in der Ökumenischen Bewegung regionale und nationale Kirchen- oder Christenräte entstanden. Die römisch-katholische Kirche hatte bisher nicht mitgearbeitet. Die Frage war nun, ob sie sich auf diese Räte einlassen würde oder ob diese derselben Reserve begegnen würde, wie dies beim ÖRK der Fall war (vgl. hierzu den Blogbeitrag vom 27.7.2014 ).
Die Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten übernahm auf der regionalen Ebene eine Vorreiterfunktion. Sie setzte am 10. März 1965 eine Kommission ein, die Gespräch mit dem National Council in den USA führen sollte.
(emf)
Konzilsblogteam
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