Ökumenische Kontakte zum Patriarchat von Konstantinopel

Nachdem die Beziehungen zum Patriarchat von Konstantinopel zu Anfang des Konzils nur mit Schwierigkeiten geknüpft werden konnten, bahnte die Begegnung zwischen Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras in Jerusalem im Januar 1964 den Weg für eine engere Verbundenheit.
Mitte Februar 1965 trafen in Rom zwei persönliche Delegierte des Patriarchen ein, die den Auftrag hatten, den Papst über die Panorthodoxe Konferenz vom November 1964 auf Rhodos zu informieren: Metropolit Meliton von Heliopolis und Metropolit Chrysostomus von Myra. Gegenseitig wird die Begegnung in Jerusalem erinnert und der Wunsch nach Einheit bekräftigt.
Papst Paul VI. wies auf die laufenden Konzilsarbeiten hin, in deren Mittelpunkt das Thema Dialog stehe, betonte jedoch, dass es ihm allein zukomme, «zu entscheiden, welches die besten Wege sind zur Intensivierung des Dialogs unter den Christen».
(emf; vgl. A 4,587f)

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