Die neue lehramtliche Sicht der Ehe, wie sie bereits gestern zur Sprache kommt, wird auch von P. Yves Congar registriert. Er hält das Kapitel über Ehe und Familie für einen interessanten Text, weil es Ehe und Liebe nicht trennt. Er hält aber mit Kritik nicht zurück. «Dennoch ein Text mit ziemlich dogmatischem Ton, und ein Text, der die Frage der Geburtenregelung nicht angeht, weil der Papst sie sich vorbehalten hat. Dadurch bleibt der Text amputiert [manchot]» (Co 2,321).
(emf)
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