Aufbruch nach Ariccia

Besonders dringlich ist in der Zeit vor der letzten Konzilssession die Redaktion des Schemas XIII. Eine Sitzung sämtlicher Unterkommissionen findet, wie gestern gesehen, Anfang Februar 1965 in Ariccia statt. Dort tagt man, wie Congar notiert, in einem jener zahlreichen Exerzitienhäuser, wie man sie in Frankreich nicht kennt. Ein angenehmes und praktisch konzipiertes Haus, sein Zimmer hat Aussicht auf den Albaner See und Castelgandolfo – nur sei es entsetzlich hellhörig.
Am Abend des Ankunftstages sind fast 70 Personen anwesend, und es sind noch nicht alle eingetroffen (insgesamt werden es 87 Personen sein). Congar ist etwas skeptisch ob dieser Ansammlung – wird das einen grossen Trubel [la grande foire] geben?
Rückblickend formuliert Hans-Joachim Sander: «Im Grossen und Ganzen verliefen die Arbeiten in Ariccia in einer äusserst produktiven und von einem gemeinsamen Ziel bestimmten Atmosphäre» (Sa 641).
(emf)

Konzilsblogteam

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