Wie gestern schon gesehen, bringt das Konzil Menschen aus aller Welt zusammen. Am Sitzungsort am Lago di Nemi angekommen, trifft Yves Congar Bischof Jean Zoa aus dem Kamerun. Dieser drückt ihm seine Sorge über die Situation in Afrika aus. Der Blick richtet sich insbesondere auf ein Land: «Es scheint, dass der Kongo vollständig im Chaos versinkt, und man sieht absolut nicht, was man machen könnte, um dies zu verhindern. Es scheint klar, dass Afrika binnen 10 Jahren ein Land von Dramen und schrecklichen Auseinandersetzungen sein wird» (Co 2,298).
Im November 1965 putschte Joseph Mobutu und etablierte im Kongo (später Zaïre) eine Diktatur, die bis 1997 dauerte und deren Ende mit dem Genozid in Ruanda eng verwoben ist.
(emf)
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