50 Jahre Ökumenisches Institut der Universität Freiburg i.Ü. und 50 Jahre Schweizerische Theologische Gesellschaft

Im gleichen Jahr, in dem das Ökumenismusdekret «Unitatits redintegratio» von den Konzilsvätern verabschiedet wurde, wurden in der Schweiz zwei wichtige Grundpfeiler für die Ökumene gelegt.
«Die Geschichte der Schweizerischen Theologischen Gesellschaft (SThG) reicht bis ins Jahr 1959 zurück, als die Idee der Gründung einer wissenschaftlichen Vereinigung lanciert wurde, die das Forum für Gespräche unter Theologinnen und Theologen aller Konfessionen bieten könnte. Eine Gruppe von sieben Initianten (Johannes Feiner [Chur], Walter Frei [Bern/Basel], Otto Karrer [Luzern], Jean-Louis Leuba [Neuchâtel], Heinrich Ott [Basel], Arthur Rich [Zürich] und Heinrich Stirnimann [Fribourg]) hat in den verschiedenen universitären und kirchlichen Bereichen die Frage der Wünschbarkeit und Möglichkeit der Gründung einer solchen Gesellschaft abgeklärt. Die Reaktionen waren äusserst ermutigend, so dass am 12. Dezember 1964 in Bern unter Anwesenheit von etwa 80 Teilnehmern einstimmig der Gründungsbeschluss gefasst werden konnte. Die konstituierende Versammlung wurde am 20. November 1965 (gleichfalls in Bern) abgehalten. Im darauffolgenden Jahr (1966) wurde die SThG in die Schweizerische Geisteswissenschaftliche Gesellschaft (heute: Schweizerische Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften [SAGW]) aufgenommen» (so die Selbstdarstellung unter http://www.sagw.ch/sthg/die-gesellschaft.html).
Der bereits genannte Heinrich Stirnimann OP war auch der Gründervater des Ökumenischen Instituts der Universität Freiburg im Uechtland. Es wurde 1964 – noch während des Zweiten Vatikanischen Konzils – gegründet. «Es ist heute ein anerkanntes Kompetenzzentrum der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg. Seine Aufmerksamkeit gilt sowohl der spezifisch westkirchlichen Entwicklungen im Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und den reformatorischen Gemeinschaften als auch den Ostkirchen, ihrer Geschichte, Theologie und Gegenwart. Zahlreiche Partnerschaften mit kirchlichen und akademischen Einrichtungen zeigen, dass bei der Arbeit für die tiefere Gemeinschaft der Christen Theologie und Leben, Gedanken und Glaubenszeugnis, der Dialog der Liebe und der Dialog der Wahrheit eng zusammengehören» (so die Selbstdarstellung unter http://www.glaubeundgesellschaft.ch/ueber-uns/uni-freiburg/oekumenisches-institut).
(ufw)

Konzilsblogteam

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