SKZ: «Erneuerung der Liturgie und Erneuerung der Kirche»

In der Ausgabe Nr. 49, die am 3. Dezember 1964 erschien, beschäftigte sich Hans Koch mit dem Thema «Erneuerung der Liturgie und Erneuerung der Kirche». Anlass dazu war die Veröffentlichung der Liturgiekonstitution ein Jahr zuvor (4. Dezember 1963) und kurz darauf der Ausführungsbestimmungen (25. Januar 1964). Der Autor legt dar, dass für Johannes XXIII. die innere Erneuerung wichtig gewesen sei, die dann Voraussetzungen schaffe, dass die getrennten Brüder auf die katholische Kirche zugingen.
Die innerkirchliche Erneuerung nehme ihren Ursprung in der Liturgie, in der vor allem Christus wirke, sei es in der Eucharistie, in der Verkündigung des Wortes Gottes, in den Sakramenten und Sakramentalien, im Stundengebet und im liturgischen Jahr.
Der Artikel von Hans Koch war ein Begleittext für die «Allgemeine Gebetsmeinung für Dezember 1964: Dass die liturgische Erneuerung im Geiste des II. Vatikanischen Konzils wirksam zur Vertiefung des religiösen Lebens beitrage.»
Die liturgische Erneuerung gab auch in der SKZ Anlass zu Diskussionen. So bezeichnete Raphael Mengis in Abgrenzung zu Robert Trottmann der Kommunionempfang innerhalb der Messe, der damals etwas Neues darstellte, als etwas Sekundäres. Er hatte den Eindruck, dass der Empfang der Kommunion in der Messe den Opfercharakter verdunkle und den Mahlcharakter der Messe zu sehr hervorhebe (vgl. SKZ Nr. 44/1964).
(ufw; Hans Koch: Erneuerung der Liturgie und Erneuerung der Kirche, in: SKZ 132 [1964], Nr. 49,655 f.)

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