Mit Blick auf die Bischofssynode über «die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung» lohnt es sich, in einigen Beiträgen an diesbezügliche Aussagen der Pastoralkonstitution Gaudium et spes zu erinnern. Das Konzil legt hier eine Ehetheologie vor, die im Bereich der kirchlichen Lehre eine Wende bedeutet. Martin Lintner fasst die entscheidenden Aspekte wie folgt zusammen:
«(1) die Wiederentdeckung der personalen Dimension des Ehebandes, (2) die Überwindung einer biologistisch verengten Sicht, die der Zeugungsfunktion in der sogenannten Ehezwecklehre den ersten Rang zuschrieb, und schliesslich (3) die positive Deutung der sexuellen Liebe».
(Martin Lintner: «Alles an dir ist schön, und schön ist deine Liebe.» Das Ringen um eine neue Sprache in der Sexualmoral: nur eine Frage der Rhetorik? In: Konrad Glombik [Hrsg.]: Glaube und Moral. Theologische Argumentation in der gesellschaftlichen Debatte der Gegenwart. Opole 2013 [Colloquia Theologica 18], 85–101; emf)
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