Yves Congar ist am Ende der ersten Konzilssession zu einer Konferenz bei der Helvetia Romana eingeladen und geht, wenn auch etwas widerwillig, hin – er klagt, er habe so wenig Zeit und werde dort drei Stunden verlieren.
Im Tagebuch erfährt man leider nicht, was er bei der Helvetia vorgetragen hat. Dafür notiert er seine Beobachtung (frei übersetzt): «Die Schweizer, das ist normal, bauen überall ein bisschen die Schweiz auf: Tische mit Tischtüchern, Blumen, Lieder, Z›Vieri» («Les Suisses, c’est normal, reconstituent un peu la Suisse partout: tables avec nappes, fleurs, chants, goûter») (Co 1,308).
(emf)
Konzilsblogteam
Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant