Es ist, als hätte P. Henri de Lubac SJ schon im März 1962 gewusst, was ihn am Konzil alles erwartet.
Als Lektüre für die Reise an einer der vorbereitenden Sitzungen hatte er sich Stendhals Promenades dans Rome mitgenommen. Darin stösst er auf dessen Bemerkung: «Dieser grosse Mensch [Raffael] versteht es, sogar Theologen, die miteinander disputieren, eine gewisse Anmut zu verleihen» («Ce grand homme [Raphaël] sait donner de la grâce même à des théologiens qui disputent») (Lu 1,75).
Ob Henri de Lubac noch manchmal an dieses Gemälde gedacht hat?
(emf)
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