Auf der «ausgezeichneten Sitzung mit Kardinal Suenens», von der Camara in seinem Rundbrief vom 5. Oktober 1963 sprach – «eine grosse Begegnung, bei der ich denselben treuen Freund vor mir sah, vielleicht nur mutiger, gewiss, weil er sich vom Heiligen Vater unterstützt sieht» –, machte er sich unmissverständlich für die Laien stark.
«Ich habe gleich die unerlässliche Gegenwart von Laien aus der Dritten Welt gefordert. Ich habe unterstrichen, dass Mater et Magistra und Pacem in terris, wenn sie von der Welt in der Entwicklung sprechen, gerade soweit gehen, wie Europäer mitgehen könnten … Doch die Entwicklungsenzyklika kann nur unter der Mitarbeit der Dritten Welt geschrieben werden … Suenens ist damit vollkommen einverstanden …
Kontakt mit den Laien-Zuhörern: Ich habe heute den Kontakt mit den Laien aufgenommen, die im Konzil präsent sind. Was das Kapitel über das Geheimnis der Kirche betrifft, so sagen sie, dass es sehr reich und sehr schön sein kann. Doch es geht über die Köpfe hinweg, selbst über die Köpfe frommer Leute. Es ist klar, dass der Text auf keinerlei Weise die Millionen Menschen interessiert, die ausserhalb der Kirche oder fern von ihr sind. Sie fragen sich ängstlich: Warum spricht die Kirche nicht immer eine klare Sprache, direkt und aktuell wie Pacem in terris?
Ich werde sehen, was sich als Konsequenz dieser ernsthaften Meinung machen lässt. Und ich werde mich jetzt darum kümmern, die Laien zu jedem grossen Problem des Konzils um Rat zu fragen …»
(Giancarlo Collet; CaCi 4)
Konzilsblogteam
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