Zwei Monate vor der Eröffnung des Konzils geboren, wurde ich geprägt von den sehr negativen Erfahrungen, die mehrere Mitglieder meiner Familie mit den im Namen des «Geistes des Konzils» erfolgten radikalen Umgestaltungen der Kirchen gemacht haben. So wollte ich mehr über die vom II. Vaticanum verabschiedeten Texte wissen. Nachdem ich nach meiner Priesterweihe 1988 einige Jahre in der Pastoral wirkte, wurde ich 2000 mit einer Dissertation über die Wiedereinführung der Konzelebration durch das II. Vaticanum zum Dr. theol. promoviert. Als Kanzler des Erzbischöflichen Ordinariates Strassburg konnte ich mich mit dem reichhaltigen Archiv Bischof Elchingers befassen und mich der Erforschung seiner Interventionen widmen. So gelangte ich nach und nach von einem karikierenden Bild des Konzils zu einem vernünftigen Verständnis des II. Vaticanums.
Siehe auch:
Bernard Xibaut: Mgr Léon-Arthur Elchinger. Un évêque français au Concile. Préface par Mgr Joseph Doré (=L’histoire à vif). Paris, Les Éditions du Cerf, 2009
sowie
http://www.cathedrale-strasbourg.fr/news_detail.aspx?cat_id=12&page_id=106&news_id=1360
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