Leitlinien für die dritte Sitzungsperiode

Papst Paul VI. scheint sich die Bestrebungen des «Döpfner-Plans» (siehe gestrigen Konzilsblog) zu eigen gemacht zu haben. Im Dezember 1963 erteilte er Döpfner den Auftrag, seinen Plan in der Koordinierungskommission vorzustellen, damit nach einem Weg gesucht würde, das Konzil nach der dritten Sitzungsperiode abschliessen zu können.
Vor diesem Hintergrund bestimmte die Koordinierungskommission als Leitlinien für die Weiterarbeit in der dritten Sitzungsperiode: «Reduzierung der Konzilsarbeit, Verbesserung der Methode, grössere Einbeziehung der Laien und grössere Aufmerksamkeit für die ökumenische Thematik im weiteren Sinn des Wortes» (A 3,417).
Im Januar 2014 berichtet Döpfner den deutschsprachigen und skandinavischen Konzilsvätern über die geplante Straffung der Arbeit, teilt ihnen aber zugleich mit, die Koordinierungskommission habe am 28. Dezember 1963 noch keine endgültige Regelung getroffen.
Es wird sich zeigen, dass nicht alle Konzilsväter mit den Reduktionsvorschlägen einverstanden sind … und dass es schliesslich in der Tat doch noch einer vierten Konzilsession bedarf.
(emf; vgl. A 3,411-417)

Konzilsblogteam

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