Markus Baumgartner

Präsent sein, wo die Menschen sind

Ökumenischer Auftritt der Kirchen in Bern und Zürich an der Hochzeitsmesse: Sie waren mit einem gemeinsamen Stand an Messen präsent, wo sich Tausende von Paaren informieren. Damit der Traugottesdienst zu einem besonderen Erlebnis wird, konnten sich Paare von erfahrenen Seelsorgern und Theologen beraten lassen. 

«Heiraten in der Kirche – das ist etwas ganz Besonderes!», schreiben die Zürcher Kirchen. Bei vielen Pärchen, die sich vor dem Altar trauen möchten, tauchen in der Vorbereitung aber wichtige Fragen auf: Darf ein katholischer Pfarrer ein Paar aus unterschiedlichen Konfessionen in einer reformierten Kirche trauen? Dürfen wir die Lieder für den Gottesdienst selbst aussuchen? Können wir im Ausland heiraten? Solche Fragen wurden Seelsorgerinnen und Seelsorgern der katholischen und reformierten Landeskirche an der «MariNatal» in der Benexpo in Bern und an der Fest- und Hochzeitsmesse in Zürich-Oerlikon beantwortet. 

Stand mit Chagall-Fenstern

Ein Hingucker in Zürich war der im «Einheits-Weiss» der Messe hergerichtete Kirchenstand: Er war an den bunten Chagall-Fenstern aus dem Fraumünster Zürich zu erkennen. «Glücklich zusammen – Liebe leben» war das Motto des Kirchenauftritts. Als Durstlöscher wurde ein rosafarbener «himmlischer Drink» offeriert. Ausserdem konnte man sein Glück in der Partnerschaft mit dem Glücksrad am Stand noch erhöhen. 

Angebot wurde genutzt

An der Hochzeitsmesse wurde der Stand der Kirchen gut besucht. Es gab zahlreiche Gespräche. «Viele Besucher staunten, dass auch die Kirche da war», erklärte Luis Varandas, der als katholischer Priester in Fällanden arbeitet. «Love was in the air» titelte die Hochzeitsmesse in Zürich den Schlussbericht und freute sich über 7500 Besucherinnen und Besucher. In Bern erhielten angehende Brautpaare Beratung und Anregungen für die Gestaltung ihrer Hochzeit in der Kirche, während sich junge Eltern über die Taufe ihrer Neugeborenen informieren konnten. «Let Love win» war das Motto. 

Bild Quelle kirchenhochzeit.ch
2. Februar 2020 | 21:49
von Markus Baumgartner
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