Pensionierte Kommissare zum Ersten
Mitgenommen in zwei Wochen Ferien: Der letzte «Hunkeler» (»Hunkeler und die Augen des Oedipus») und der letzte «Wallander» (»Der Feind im Schatten»). Die Kommissare sind um die 60 Jahre alt und gehen in Pension. Zwei lange Reihen von toll fabulierten Biographien im fast identischen Spannungsverhältnis von gleich bleibendem Ambiente und gleich bleibender Charakterauslegeordnung und immer neuen von aussen anfallenden Verbrechen, die auf irgendeine wunde Seite unserer modernen Gesellschaft den Finger legen, gehen zu Ende. Die Herren Schneider und Mankell haben uns reich beschenkt. Als trauriger Tor (wie damals, als jeweils ein Stück Schulgeschichte endete, oder auch später, als Stephen King den «Dark Tower» abschloss) stehe ich da. Was nun, wenn ich nicht mehr weiter lesen kann? Werden neue Autoren auftauchen, die mich so reich beschenken?
Mehr zu den Augen des Ödipus und zum Schattenfeind an dieser Stelle in Bälde.
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