Konzilsblogteam

Paul VI. und sein Interesse am Fortgang des Konzils

Wie schon während der dritten Konzilssession wird Papst Paul VI. immer wieder von Personen angegangen, die ihre Bedenken gegenüber den in Arbeit befindlichen Entwurfstexten anmelden wollen. Papst Paul VI. bat aber in den ersten Monaten des Jahres 1965 auch selbst verschiedene Personen um Gutachten und Stellungnahmen zu diversen Themen. So heisst es, er habe den Philosophen Jacques Maritain um eine Stellungnahme zum Thema Wahrheit und Religionsfreiheit gebeten (vgl. Co 2,310).
Bischof André-Marie Charue erlebt in einer Audienz einen sehr aufgeschlossenen Paul VI., der ihn einlädt, häufiger zu kommen. Im Gespräch über die in den Niederlanden sich abzeichnende Krise des Klerus signalisiert Paul VI. seine Option für Zurückhaltung, um nicht die Freiheit des Konzils zu beschränken. Es ist Charue, der eine solche Intervention für unbedenklich hält (Cha 232, die Darstellung in A 4,592 Anm. 123 und Kontext scheint mir hier nicht korrekt).
(emf)

28. Februar 2015 | 00:01
von Konzilsblogteam
Lesezeit : ca. 1  Min.
Teilen Sie diesen Artikel!