Ohne Jesu Ungehorsam ...
… gäbe es keine Kirche Beim Aufräumen finde ich ein Buch mit Jahrgang 1970 und dem Beitrag eines gewissen Rolf Walker über «Revolution und Aufforderung zum Gehorsam». Darin finden sich Gedanken, wie ich sieich in meiner Sonntagspredigt (s. Blog vom Samstag) unter anderem Gesichtspunkt über das Verständnis der alttestamentlichen Gesetze geäussert habe.Ich zitiere und hoffe, nicht antisemtisch missverstanden zu werden:»Die christliche Glaubensbewegung wäre nie als etwas Selbständiges aus der jüdischen hervorgegangen, sondern gänzlich in ihr ertrunken, wenn man unter Gehorsam des Glaubens nichts weiter als den treuen, peniblen und auch rigorosen Dienst in der vorgegebenen jüdischen Glaubensweise verstanden hätte. …. Jesus und seine Apostel waren vom jüdisch-gesetzesgetreuen Blickwinkel aus alles andere als brave, loyale Anhänger des Mose-Gesetzes.»Weiter: Jesus und die Seinen «haben den Gehorsam gegen Gott in so eigenwilliger und neuartiger Weise verkündet, dass er dem pietätvollen Ohr des Gesetzesfrommen als krasser Ungehorsam gegen das Mosegesetz erscheinen musste.»—————————————-Anfrage an die heutige Kirchenleitung: Mit wem identifiziert ihr euch: Mit dem Rebellen Jesu und seinen Ungehorsam gegen überkommene und verkommene Vorschriften? Oder mit jenen, die damals unter allen Umständen Gehorsam verlangten?
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