Ökumenisches Gedenken an Papst Johannes XXIII.
In seinen Erinnerungen erwähnt Léon Joseph Kardinal Suenens die Empfehlung eines Beobachters, man solle Papst Johannes XXIII. nicht heiligsprechen, «damit wir ihn gemeinsam verehren können» (Su 149).
Bereits um den Sterbenden habe sich, so schreibt es Augustin Kardinal Bea, «eine einzigartige, vielleicht nie gesehene Einmütigkeit von Christen jeder Konfession, ja sogar vieler Nichtchristen gebildet» (zit. Schm 583). In einer Rede zu Beginn der zweiten Konzilssession gibt der lutherische Konzilsbeobachter Kristen E. Skydsgaard in einer Rede vor Papst Paul VI. dem Verlangen Ausdruck, «in Ehrfurcht» des verstorbenen Papstes zu gedenken und erklärt: «Die Nachricht vom Tode dieses grossen Papstes hat uns mit Schmerz erfüllt, und wir werden seine so spontane und gütige, von Weisheit und Mut erfüllte Persönlichkeit nicht vergessen» (zit. Schm 584).
(emf)
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