NZZ 12. Oktober 1962: «Eröffnung des Konzils in Rom»
Die NZZ berichtet detailliert über den ersten Konzilstag mit dem Einzug der Konzilsväter, wo der Vorrang der Patriarchen, auf den die orthodoxen Kirchen so viel Wert legen, nicht berücksichtigt worden ist.«Die eigentliche Eröffnungssitzung beginnt damit, dass das Evangelienbuch vom Generalsekretär des Konzils, Erzbischof Felici, vor den Vätern auf den Altar gelegt wird. Darauf empfängt Johannes XXIII. […] die Obedienz der Kardinäle, Patriarchen, zweier Erzbischöfe, Bischöfe und Ordensobern. […] Es folgt das Glaubensbekenntnis […].
Ansprache des PapstesDie Feier schliesst mit einer lateinischen Ansprache des Papstes, welche den Tag willkommen heisst, an dem das Konzil seinen Anfang nehmen kann. Die Kontinuität der kirchlichen Lehre soll betont, ihre Bewährung in der Gegenwart soll gesucht werden. Die Masse der Vergangenheit müssen gültig, aber auch anwendbar bleiben. Das apostolische Amt hat von seiner Grösse und Notwendigkeit nichts verloren. Entscheidend ist, dass das heutige Leben sich nach den heiligen Normen der christlichen Ethik ordnet: […].
Glockengeläute in der SchweizBern, 10. Okt. Ag Auf Anordnung des Landesepiskopats läuteten am Mittwochabend, dem Vorabend des Konzilsbeginns, während zehn Minuten die Glocken aller römisch-katholischen Kirchen der Schweiz. Zugleich wurden feierliche Abendmessen mit Predigten gehalten, in denen die Gläubigen, wie schon in den vorangegangenenen Novenen und anderen Bittgottesdiensten, gemäss dem päpstlichen Rundschreiben ‹poenitentiam facere› für das Konzil und seine Bemühungen um die Erneuerung des christlichen Lebens beteten.»(NZZ 12. Oktober 1962: Bericht aus Rom: Hanno Helbling; ufw)
Die Rechte sämtlicher Texte sind beim Katholischen Medienzentrum. Jede Weiterverbreitung ist honorarpflichtig. Die Speicherung in elektronischen Datenbanken ist nicht erlaubt.


