Nachtrag und Schlusspunkt
Warum dieser teilweise gehässige Ton in der Debatte, den engagierte Christen/innen beider «Lager» bei den Themen Euthanasie und Beihilfe zum Suizid verwenden? Warum nicht den gemeinsamen «Feind» erkennen, der unethisch und nur auf die Kostenfrage fixiert bereits zum Kahlschlag ansetzt: Ein Gesundheitswesen, das in Bälde einmal diktieren wird, welche Menschen überhaupt noch Zugang zu lebensverlängernden Massnahmen haben dürfen, und – schlimmer noch – definieren wird, ab wann ein sehr altes oder sehr krankes Menschenleben so hohe Kosten verursacht, dass es staatlich-materiell bedingt beendet werden muss. Ohne dass diese Menschen dann ihren persönlichen Willen formulieren können, ohne dass sie ihren Gewissensentscheid vortragen dürfen! Da steckt ein Menschenbild dahinter, das mit dem christlichen nichts mehr zu tun hat.Seine Gedanken zum Thema vorläufig beendendder Weblog-Verfasser.
Die Rechte sämtlicher Texte sind beim Katholischen Medienzentrum. Jede Weiterverbreitung ist honorarpflichtig. Die Speicherung in elektronischen Datenbanken ist nicht erlaubt.


