Nachtrag
Noch eine dritte aktuelle These:
c) Was mich in dieser künstlich angeheizten Diskussion um die Homophobie am meisten ärgert: Dass es sich die Kritiker aus dem fundamentalistisch-frommen Lager immer noch leisten dürfen, alle homosexuellen Menschen in den gleichen Topf, der natürlich den Namen «pervers» trägt, zu werfen. Bei heterosexuellen Menschen tut dies niemand, und es würde zu Recht als unredlich kritisiert. Ich sage: Ein Homosexueller, der sich in Subkulturen mit Promiskuität und SM herumtreibt, ist ein bedauernswerter und unerfüllter Mensch, genau gleich wie die Heteros, die dies tun. ABER: Dass es das gibt, ist kein Argument gegen die Gleichstellung. Vielmehr: Die Gleichstellung wird die Anzahl der Betroffenen deutlich vermindern. Denkt doch an das berühmte Zitat von Rosa von Praunheim. Es trifft noch heute zu!
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