«Muslime haben in der Schweiz keine Probleme»
Die allermeisten Schweizer hätten mit den Muslimen keine Mühe, behauptete hier kürzlich ein Kommentator. Ist das Folgende wirklich nur die Ausnahme von dieser Regel? Aus einem Zeitungsbericht:
Angefeindete Muslime haben genug von der Schweiz
Seit die Mutter ein Kopftuch trägt und sich der Vater einen Bart wachsen lässt, ist die Situation für die Familie B. in Ittigen zunehmend schwierig geworden. «Seit wir den Islam strenger leben, ist es schwierig für uns geworden», sagt der Vater. «Wir können nicht mehr ‹lädelen› gehen, ohne dass die Leute uns anstarren oder Bemerkungen machen. Wir fühlen uns hier einfach nicht mehr wohl», so der Vater.
Sie hätten lange gebraucht, bis sie den Entscheid getroffen hätten, die Schweiz zu verlassen. «Unser ältester Sohn ist 11 Jahre alt und wurde in der Schule kürzlich ‹Bin Laden› genannt. Die Kinder fühlen sich zunehmend ausgeschlossen. In Marokko können wir unsere Religion ungestört ausleben. Auch unsere Kinder dürfen wir dort so erziehen, wie wir wollen.»
Der Vermieter hatte grosse Freude an der Kündigung und hat diese umgehend bestätigt. Er wollte die Familie im Herbst wegen des Kopftuchs der Mutter aus der Wohnung haben. «Meine Schwester lebt in Belgien, dort ist man gewohnt, Frauen mit Kopftüchern und Männer mit Bärten zu sehen. Doch hier haben die Leute Angst, das bekommen wir jeden Tag zu spüren», so der Vater.
Meine Fragen:
-Werden wir uns in einigen Jahren auch an solche Muslime gewöhnt haben wie heutzutage die Italiener, die einst völlige Exoten waren, niemanden mehr stören. (vgl. Hinweis auf Belgien!)
-Sind nur Muslime, die ihren Glauben nicht leben, für uns gute Muslime?
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