Multikultureller Stern ...
… im andern Bethlehem
Heute erreichte mich ein weiteres Mail von Schwester Myriam aus Indien:
Ich lebe in Mysore in einem muslimischen Viertel und habe eben die letzten Tage soviel Mitmenschlichkeit, Geschwisterlichkeit, Freude und Teilen erlebt. Niemand wird davon in den Medien berichten, aber vielleicht waren irgendwo Anschläge auf Christen. Das wird um die Welt gehen. Ich billige diese Anschläge sicher nicht. Niemand meiner andersgläubigen Freunde würde diese Taten billigen. Diese Meldungen bilden in unseren Köpfen Feindbilder, die eigentlich durch Freund-Bilder guter Nachrichten wieder wettgemacht werden sollten, sonst tun wir allen Unrecht, die mitverurteilt werden, obwohl sie auf der Seite der Toleranz und Menschenwürde stehen.
Schwester Myriam fügt eine Weihnachtspredigt aus der Schweiz an, in welcher aus einer Reportage einer Berner Zeitung zitiert wird:
"Auch in 3027 Bern Bethlehem Dezember 2009 gibt es einen Weihnachtsstern. Immer zur Adventszeit prangt er vom Dach des zwanzigstöckigen Hochhauses im Tscharnergut. Vor über 30 Jahren hatte ihn der damalige Hauswart Hans Gerber mit Dachlatten und Lämpchen zusammengebastelt, weil er das Gefühl hatte, hier, in Bethlehem, müsse Weihnachten >doch für alle Leute irgendwie sichtbar gemacht werdenLothargewisse Leute schamloser werden
Die Rechte sämtlicher Texte sind beim Katholischen Medienzentrum. Jede Weiterverbreitung ist honorarpflichtig. Die Speicherung in elektronischen Datenbanken ist nicht erlaubt.


