Heinz Angehrn

Meine Begrüssung

So schrieb ich auf der Homepage unserer Pfarrei:
«Dass der neue Pontifex aus Argentinien in seiner ersten Rede den Begriff «Papst» nie erwähnte und sich wie auch seinen Vorgänger konsequent als Bischof bezeichnete, dass er als erster Papst der Geschichte den Namen des radikalen Kirchenreformers aus Assisi annahm, dass er nach erfolgter Präsentation den bereit stehenden Mercedes stehen liess und dass er dies alles als Angehöriger des intellektuellsten Ordens der Kirche tat (was zeigt, dass gar nichts unüberlegt war), das alles lässt uns hoffen. Nicht unbedingt auf eine radikal erneuerte Kirche, die wird ein Mann in seinem Alter kaum erträumen. Aber auf eine ehrlichere, menschenfreundlichere und dialogbereitere Kirche ohne Samt, Seidenspitzen und antiquierte Liturgie, auf eine Kirche, die Missstände innerhalb und ausserhalb beim Namen nennt, auf eine Kirche, in der Menschen wie der heilige Francesco nicht verbrannt werden, sondern willkommen sind.
Franziskus I. – oder mir lieber: Francesco I. – wir freuen uns auf Dich, unseren Mitbruder im Glauben und Hoffen.»

14. März 2013 | 16:14
von Heinz Angehrn
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