Walter Ludin

Liturgie-Reform ...

… bei den OrthodoxenAus der Homepage meines Vorarlberger Freundes Helmut Rohner:
Die orthodoxen Kirchen sind mit Recht sehr stolz auf ihre wunderbare Liturgie. Doch gäbe es auch da manches, was notwendig erneuert werden sollte. Deshalb ist es sehr erfreulich, dass der rumänisch-orthodoxe Metropolit Serafim Joanta 2010 in einem Vortrag über «Orthodoxie und Moderne» eine solche Liturgie-Erneuerung eingefordert hat. Er führt im Besonderen folgende Punkte an: Im Gottesdienst soll die Muttersprache verwendet werden. Es braucht eine konstante liturgische Katechese zum besseren Verständnis und zum bewussteren Mitfeiern der Gottesdienste. Ganz wichtig ist die Rückkehr zur Praxis der ersten Jahrhunderte, als das eucharistische Hochgebet laut gesprochen wurde. Auch soll zum regelmäßigen Empfang der Heiligen Kommunion zurückgekehrt werden. Die verschiedenen orthodoxen Kirchen sollen wenigstens in Bezug auf die fixen Feiertage ihre liturgischen Kalender aufeinander abstimmen. «All das verlangt nach einer liturgischen Erneuerung», sagt Metropolit Serafim, um dann aber gleich traurig feststellen zu müssen: (Ermeuerung), «die leider keine orthodoxe Landeskirche bisher angeht, aus Angst vor Spaltungen in ihrem Innern.» Doch der Metropolit sieht einen möglichen Weg: «Ich glaube, dass solche Schismen gerade aus dem Mangel an Katechese erwachsen, die dazu führt, dass die Gläubigen sich auf übersteigerte Weise an bestimmte Formen zum Nachteil des Inhalts binden. ‹Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig.’ «——Letzteres tönt so unheimlich bekannt ….

25. September 2012 | 10:42
von Walter Ludin
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