Walter Ludin

Laien sind keine «Laien». Aber ....

«Laie» = «Nicht-Fachmann»: Wegen dieser Gleichsetzung wollen in der Kirche immer mehr Laien nicht mehr «Laien» genannt werden. Recht haben sie. Aber was dann? Für uns stellt sich diese Frage ganz aktuell, da wir eine Nummer vorbereiten über das «Engagement der Laien» – wobei der Begriff «Engagement» mittlerweile recht abgegriffen ist.
Die Frage nach den «Laien» stellte ich meinem Wiener Freund Hans Peter Hurka, Chef von «wir-sind-kirche» Österreich. Hier seine vorläufige Antwort:
«Ich spreche gern von den Gläubigen. Das sind hoffentlich auch viele Priester und Ordensleute, aber die Egalität des Begriffs ist es, die mich überzeugt. Es soll ja jede Heraushebung vermieden werden, weil wir alle am Reich Gottes bauen. Helmut Schüller verwendete den Begriff der «Kirchenbürger», weil er auch die Rechtsansprüche von Bürgern hervorheben wollte. Dieser Begriff ist aber etwas spröde.»
Hans Peter denkt weiter nach. Auch wir. Und wohl auch ihr. Vielen Dank im Voraus.

11. April 2014 | 01:19
von Walter Ludin
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