Kommission Bischöfe-Priester
An ihrer Frühlingssitzung im Seminar St.Beat in Luzern wurde in unserer Kommission auch wieder einmal über den Sinn unserer Arbeit und über unsere «Existenzberechtigung» im Gefüge der Kirche Schweiz diskutiert. Auslöser waren ein kritisches Schreiben eines bisherigen Mitglieds, das diesen Sinn in Frage stellte, und insbesondere die Frage der Besetzung des Präsidiums. Der Kommission gehören ja zwei Vertreter der Schweizerischen Bischofskonferenz und je zwei Priester-Vertreter aus den sechs Diözesen an. Es wird in den drei grossen Landessprachen verhandelt, jeder redet in seiner Muttersprache, und es wird erwartet, dass die andern dies verstehen. Man merkt: Schon sprachlich sind recht hohe Ansprüche an die Mitglieder gestellt. Dann sollten diese aber auch noch die Arbeit der diözesanen Priesterräten repräsentieren und gesamtschweizerisch koordinieren können.Darum unsere Wünsche an die Bischofskonferenz und die einzelnen Diözesen im Blick auf Neubesetzungen in der Kommission: Die Zweierdelegationen der Diözesen sollten sich im Idealfall aus zwei Priestern mit Sprachkenntnissen in den anderen Landessprachen zusammensetzen, wobei der eine Mitglied des Büros oder Ausschusses des diözesanen Priesterrates sein, der andere eine andere Alterskategorie innerhalb des Klerus repräsentieren sollte.Grosse Ideen und Forderungen, werden Sie denken? Für das Arbeiten und (mittelfristig) Weiterleben dieser für ein mehrsprachiges Land mit unterschiedlichen theologisch-religiösen Milieus im Klerus notwendigen Kommission aber entscheidend! So denkt zumindest der hier schreibende Aktuar der Kommission.
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