Kirchliches Lob für Diktatoren
Orthodoxie würdigt Diktator Kim Jong Il Moskau, 20.12.11 (Kipa) Die russisch-orthodoxe Kirche hat den gestorbenen nordkoreanischen Diktator Kim Jong Il gewürdigt. Mit Dankbarkeit erinnere man sich an dessen Beitrag zur Entwicklung der religiösen Verbindungen zwischen dem koreanischen und dem russischen Volk, sagte der stellvertretende Aussenamtschef des Moskauer Patriarchates, Erzpriester Nikolai Balaschow, am Montagabend der Nachrichtenagentur Interfax.Kim habe die Arbeit der russisch-orthodoxen Kirche in Nordkorea «respektiert». Auf persönliche Initiative des ehemaligen Machthabers sei in der Hauptstadt Pjöngjang eine orthodoxe Kirche errichtet worden, so Balaschow. Das Gotteshaus sei ein Symbol der russisch-koreanischen Freundschaft und des nordkoreanischen orthodoxen Komitees. Die Kirche war 2006 vom damaligen Aussenamtschef der russisch-orthodoxen Kirche und heutigen Moskauer Patriarchen Kyrill I. geweiht worden.——————–Wie schlimm muss ein Diktator sein, dass sich keine kirchliche «Autorität» findet, ihn zu loben? (vgl. JP II. und Pinochet…)
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