Kirchenkritik .....
… vom Rand in die MitteEin letzter Flash vom Leo Karrer-Symposium. Mein Mitbruder Anton Rotzetter erzählte, er sei vor 20 Jahren öfters auf Widerstand gestossen, wenn er in kirchlichen Gruppen (z.B. Versammlungen von Seelsorgenden) Kirchenkritik geäussert habe. Heute käme solche Kritik aus der Mitte dieser Gremien …Einige Tage zuvor hiess es im Zusammenhang mit der österreichischen Pfarrer- Initiative, zu den heftigsten Kirchenkritikern gehörten betagte Gläubige; also nicht – wie man in unserem Eingeborenen-Dialekt sagt- «junge Störmi». Beides, wie auch die neuesten Umfragen (vor allem in Österreich zeigen), dass die Kritik an der Hierarchie schon sehr weit fortgeschritten ist. Im Kirchenvolk (in den Pfarreien; s. Blog von gestern) finden wichtige Positionen der Kirchenleitung nur noch bei wenigen Gehör. Vielfach sind es jene, die meckern, aber kaum das kirchliche Leben mittragen. Beispiele finden sich in den Leserbriefspalten zur Genüge. Da wirft man dem Pfarrer vor, in der Liturgie usw. nicht mehr katholisch zu sein. Man selber rührt keinen Finger …..An Gegenbeispielen bin ich interessiert.
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