Kirche ...
… und SexualitätIch gehöre auch zu jenen, die vorschlagen, das kirchliche Lehramt solle für wenigstens ein Jahr sich nicht mehr zum Thema Sexualität äussern. Denn meistens sind seine Stellungnahmen kontraproduktiv, weil sie völlig unbeleckt sind von neueren psychologischen und medizinischen Erkenntnissen. Dennoch stelle ich mich hinter die folgende Aussage:
«Spätestens nach der Lektüre von Leimgrubers Sexualpädagogik muss niemand mehr vor einer öffentlichen Diskussion über das Thema Sexualität Angst haben, die Kirche soll sich durchaus einbringen, und sie kann dies auch klug tun. Werte wie das Ja zur Sexualität, die Achtung vor sich und anderen und der Respekt vor der Vielfalt sexueller Lebensentwürfe dürfen als tragfähige Basis für eine zeitgemässe Sexualerziehung verstanden werden, die sowohl theologische Impulse als auch wissenschaftliche Erkenntnisse aufnimmt. Eine in jeder Hinsicht empfehlenswerte Arbeitshilfe für alle in Religionsunterricht, Jugendarbeit und Beratungspraxis Tätigen.»Der Churer Religionspädagoge Christian Cebulj bespricht im Beitrag «Eine Orientierungshilfe» für die aktuelle Schweizerische Kirchenzeitung das Buch ´Christliche Sexualpädagogik. Eine emanzipatorische Neuorientierung für Schule, Jugendarbeit und Beratung´ von Stephan Leimgruber, Professor für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität München.
Ich habe Leimgrubers Buch an dieser Stelle bereits am 1. Januar besprochen. (nachzulesen im Archiv! Dort Stichwort Leimgruber eingeben)
Die Rechte sämtlicher Texte sind beim Katholischen Medienzentrum. Jede Weiterverbreitung ist honorarpflichtig. Die Speicherung in elektronischen Datenbanken ist nicht erlaubt.


