Julius Döpfner
Ein Kardinal verschwindetSeltsames ist in «Kirche in» zu lesen. Es betrifft Kardinal Döpfner, einer der vier Moderatoren des Konzils, die überaus geschickt gewirkt haben, vor allem auch als Gegengewicht gegen die Kurie. Allen vieren war an einer Pforte von St. Peter in Rom eine Ehrentafel mit ihrem Bild und dem Bild der beiden Konzilspäpste gewidmet.Eines Tages – unter dem «glücklich regierenden» Johannes Paul II., der von Kardinal Ratzinger höchst effizient unterstützt wurde – war die Tafel plötzlich weg. Sie wurde durch eine neue ersetzt, auf der das Bild Döpfners fehlte. Aus Platzgründen, hiess es offiziell. Allerdings hatte vorher der stets vatikankritische Döpfner Platz gehabt.Es gibt nichts, das es in Rom nicht gibt …
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