Israel-Palästina: ein unlösbarer Konflikt?
Die Vermischung von Juden und Arabern gehre zum Land. Es gehe nicht um eine Zweistaatenlösung oder eine Föderation. Sondern: um die Gleichstellung von Juden und Palästinensern. Dies betont der israelische (Schriftsteller) Nir Baram in seinem neuen Buch «Im Land der Verzweiflung. Ein Israeli reist in die besetzten Gebiete» (Hanser)
Zwei sehr gegensätzliche Zitate daraus:
Ein Palästinenser: «Man hat euch Juden diskriminiert. Aber die Diskriminierung und das Böse, das man euch angetan hat, habt ihr gegen meine Familie und mein Volk gerichtet.»
Ein jüdischer Siedler: «Die Araber müssen begreifen, dass ich der Herrscher bin. Wenn jemand hier Angst haben muss, dann besser, der Araber hat Angst vor mir.»
Und noch ein Wort, dem ich vor Jahren in einem Dokumentarfilm begegnet bin. Der Filmer begleitete eine Palästinenserin zum Haus, aus dem ihre Eltern vertrieben worden waren. Sie begegnen einem Juden, dem sie dies erzählt. Der Jude bringt das Dilemma auf den Punkt: «Dein Haus! Mein Land! Das ist das Problem.»
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