Israel-Palästina:
Vernebelte WahrheitDer Staat Israel verstand es schon immer, die Wahrheit zu vernebeln. Und die Medien machen mit. Jüngstes Beispiel: Zahlreiche Zeitungen brachten in den letzten Wochen im Vorfeld der UNO-Abstimmung über Palästina ganzseitige Interviews mit Israel-Botschaftern. Wo kamen die Palästinenser zu Wort.Ein «historisches» Beispiel der Manipulation der öffentlichen Meinung bringt Marlène Schnieper in ihrem Buch über die Nabka.Als Israel und Palästina noch verhandelten, im Jahr 2007 nach einem Gipfeltreffen in Sharm el Sheik, verkündete Israel als «Geste guten Willens» die Freilassung von 255 palästinensischen Gefangenen. Kaum jemand registrierte, dass damals immer noch rund 9000 Palästinenser in israelischem Gewahrsam waren.Und das Beste: Innerhalb zwei Wochen wurden allein in der Westbank mehr als 300 Fatah-Anhänger arrestiert. Von dieser «Geste» war nicht viel zu lesen und zu hören.
Die Rechte sämtlicher Texte sind beim Katholischen Medienzentrum. Jede Weiterverbreitung ist honorarpflichtig. Die Speicherung in elektronischen Datenbanken ist nicht erlaubt.


