Inszenieren, leichte Sache? II
Beginnen wir mit aktuell Gelesenem. Am Theater Stuttgart hatte kürzlich Verdis «Falstaff» Premiere, inszeniert von einer Dame (Zwischenbemerkung: Unfug-Inszenierungen sind unabhängig vom Geschlecht des/r Täters/in). Die Kritik lobt die Inszenierung, weil sie die üblichen Klischees dieses Stücks nicht übernimmt. Also: Kein dicker Ritter, kein Windsor des 16.Jahrhunderts, Menschen in Gegenwartskleidung. Was daran, bitte, ist lobenswert?
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