Konzilsblogteam

Inständige Bitte um kritische Anregungen

Am 17. Oktober 1962 druckt der Osservatore Romano die Rede ab, mit der Augustin Kardinal Bea bei einem Empfang die nichtkatholischen Beobachter und Gäste begrüsst hatte. Diese waren am 13. Oktober 1962 von Papst Johannes XXIII. empfangen worden – eine Begegnung, die Bea mit Worten kommentierte, die rasch die Runde machten: «Es ist ein Wunder». Zwei Tage später findet ein Empfang durch das Sekretariat für die Einheit der Christen statt.Bei dieser Gelegenheit spricht Bea die Taufe als Band der Einheit an, das die Christen verschiedener Konfessionen vereint und stärker ist als das, was trennt. Er wirbt um Vertrauen und Offenheit: «Ich bitte Sie, uns Ihr volles Vertrauen zu schenken und uns ganz freimütig, besonders während der vom Sekretariat eigens für Sie veranstalteten Zusammenkünfte, alles zu sagen, was Ihnen missfällt, uns Ihre kritischen Feststellungen, Ihre Anregungen und Ihre Wünsche mitzuteilen. Selbstverständlich kann ich Ihnen nicht versprechen, dass ich für jedes Problem eine Lösung finde. Doch versichere ich Ihnen, dass wir Ihnen für Ihr Vertrauen Dank wissen und dass wir uns anstrengen werden, alles ehrlich in Christus zu erwägen und nach Kräften alles zu tun, was jetzt oder in Zukunft möglich ist» (Schm 573f).(emf)

17. Oktober 2012 | 01:43
von Konzilsblogteam
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