Hunde segnen ...
… aber keine wiederverheirateten Geschiedene?
Dank «Blick» kennen wir die rührende Geschichte:»Heute ist der grösste Tag im Leben von Otto (1), dem Patenkind der Jodler-Familie Oesch’s die Dritten. Papst-Bruder Georg Ratzinger (86) erhebt die Hand und spricht die ergreifenden Worte: ‹Wir segnen diesen Hund und verbeugen uns vor allen Bernhardinern, die so viel für die Menschen in Not geleistet haben. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.’»
So weit so schlicht und ergreifend. Doch ein Freund, geschieden und wiederverheiratet, kann die Begeisterung nicht teilen: «Wiederverheiratete Geschiedene zu segnen wird von gewissen Vertretern der Kirchenleitung nicht gern gesehen … aber Hunde werden von höchsten Würdenträgern gesegnet.»
Nun, ich selber setze andere Prioritäten. So weit ich mich erinnere, habe ich noch keinen Hund gesegnet, wohl aber Menschen, die das Leiden einer schmerzlichen SCheidung hinter sich hatten und einander Treue versprachen
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