Hier irrt Marx
Wo bleiben die nicht-römischen Katholiken?Reformen dürfen Geist der Kirche nicht verwässern München, meint der Münchner Kardinal Reinhard Marx. Er sieht für eine Auflösung des priesterlichen Zölibats und Änderungen beim kirchlichen Eheverständnis wenig Spielraum. Entsprechende Forderungen würden dem Geist der katholischen Kirche nicht gerecht, sagte Marx in einem Interview mit dem «Münchner Merkur».—————————————————–Lieber Herr Kardinal, haben Sie noch nie etwas von Kirchen gehört, die nicht «römisch», jedoch «katholisch» sind? Und die Pflichtzölibat nicht kennen, trotz ihrer Katholizität? Peinlich, eine solche Bildungslücke? Oder Verdrängung?
——————————————————————–Weiter meint der heutige Marx: «Reform kann doch nicht heissen: Wie machen wir es uns einfach ein bisschen bequemer?»
———————————————————————————–Na ja, ein «bisschen bequemer» wäre es alleweil für die Priester, wenn sie nicht mehr fünf Pfarreien «verwalten» müssten …
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