Gute Tage, aber viele Fragen
Heute gehts zurück nach Schweden. Was haben die Tage in Finnland gebracht? Ich habe viel gesehen und durfte vielen engagierten Menschen begegnen. Gestern war ich auch noch in Turku und konnte mit dem Pfarrer der katholischen Pfarrei und mit der Superiorin der Birgitten sprechen. Was bleibt für die Projekte?Ganz positiv ist, dass ich mehr über den Wallfahrtsort Kölyio erfahren habe und wie ich die Tage für die Studienreise im nächsten Jahr gestalten kann. Das ist gut.
Bezüglich des Praktikantenprojektes bin ich ein bisschen skeptisch. Die Studenten und Studentinnen sind wohl überall willkommen, aber Wohnmöglichkeiten stehen kaum zur Verfügung. Ob genug, beziehungsweise die richtige Arbeit zur Verfügung steht, das ist mir auch noch nicht klar. Gestern in Turku zum Beispiel sagten mir die Schwestern, wenn ein Seminarist kommt, dann kann man ihm nicht jede Arbeit aufladen. Da zeigt sich doch noch deutlich ein ganz anderes Priesterbild. Ich will natürlich niemandem zu nahe treten, aber warum soll ein Seminarist nicht Hausarbeiten verrichten? Auch ansonsten gibt es nicht so viele Arbeiten im Kloster oder in der Pfarrei als dass man jemanden tagelang beschäftigen könnte, meinen die Schwestern. In Helsinki in der Pfarrei ist es leider auch nicht möglich. Bleibt noch Tampere. Da gibt es auch einen katholischen Kindergarten. Vielleicht ist da Mithilfe gefragt.Einen ganz guten Eindruck hatte ich vom Pfarrer in Turku, der auch den Zugang zu den Jugendlichen findet. Aber gerade er ist nächstes Jahr im Sommer/Herbst in einer Sabbatzeit. Naja, ich werde sehen müssen,wie sich das alles arrangieren lässt. Auf jeden Fall gilt es die Sensibilitäten zu respektieren.
Ich werde also all das Gesehene und Besprochene noch einmal gut reflektieren müssen, um dann zu entscheiden, was für die Studenten Sinn macht.
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