Gotteskrise?
Wer hat sich von wem distanziert?Paul M. Zulehner wendet sich in einem Kommentar der «Presse» gegen den unsäglichen Vorwurf vieler Hierarchen, es gäbe bloss eine «Gotteskrise»:
Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Kluft zwischen Menschen und Kirche scheint nicht vom Evangelium abgedeckt. Genau hier positioniert sich der Aufruf der Pfarrer. Er will die Kirche an das Evangelium heranreformieren, die Kluft zu den heutigen Menschen verkleinern. Den modernen Menschen einfach eine Gotteskrise vorzuwerfen, lenkt davon ab, dass die Kirche immer mehr als fern von den Leiden und Freuden heutiger Menschen wahrgenommen wird.—————————Darf ich hier einen meiner uralten Aphos zitieren:Die Menschen laufen einer Kirche nicht davon,die mit ihnen geht.
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