Elisabeth Aeberli

Geht wählen!

Frauen, Schwarze, junge Leute , Latinos,  stimmten für Hillary Clinton. Wenigstens können Frauen in den USA seit 1920 wählen.

Nach den Wahlen kommen die zahlreichen Analysen.  Aber: gewählt ist gewählt.

Nun – wie weiter? Zu Denken gibt, was aus Europa folgt, die Gratulationen der rechtspopulistischen Politikerinnen und Politiker aus Frankreich und den Niederlanden, das Verständnis, das der weissen Bevölkerung entgegengebracht wird, bei dem die schwächeren Glieder der Gesellschaft auf der Strecke bleiben, zum Beispiel bei der Krankenversicherung. Die Lehre, die daraus gezogen werden kann ist die, dass die Demokratie neu gelernt werden muss – und dass zum gesellschaftlichen Leben mehr gehört als nur der eigene Besitz.

Go Vote! Im Endspurt riefen viele Prominente der demokratischen Partei dazu auf.

Von meinen Freundinnen Mary Hunt und Diann Neu vom feministisch-theologischen Netzwerk «WATER» erhalte ich soeben die folgende Stellungnahme: «We are deeply concerned about the rhetoric, platform, and policy promises of Donald Trump especially on issues of immigration, the Supreme Court, health care, and international relations. We are sobered by the fact that so many Americans could vote for someone whose behavior toward women, people living with disabilities, and persons of many religious faiths, especially Muslims, has been so demonstrably divisive. We at WATER pray and will continue to work to the best of our abilities and energies for a just and peaceful world. We welcome and need your partnership now more than ever.» (siehe dazu: https://waterwomensalliance.org/water-response-to-the-u-s-presidential-election)

Kutsche der Suffragette-Bewegung, ausgestellt im Nationalmuseum für amerikanische Geschichte in Washington DC. Foto: Elisabeth Aeberli
10. November 2016 | 17:02
von Elisabeth Aeberli
Lesezeit : ca. 1  Min.
Teilen Sie diesen Artikel!