Freude herrscht über einen neuen Bischof
Hier wurde schon viel Kirchenleitungskritisches publiziert. Ich melde mich aber auch, wenn es etwas Positives zu vermelden gibt, so jetzt den neuen Bischof von Feldkirch. Eine Meldung aus dem «standard»:
Benno Elbs, seit Fischers Rücktritt im November 2011 Diözesanadministrator, freut sich über das positive Echo, «das ich nicht in dieser Dimension erwartet habe». Die Erneuerung der Kirche dürfe man sich aber nicht vom Bischof allein erwarten, «die wird von unten kommen». Elbs möchte Laien stärker miteinbeziehen. Der Personalnot in den Pfarren will er mit «kleinen Gemeinschaften, die miteinander die Bibel lesen und sozial wirken», mindern. Als Vorbilder für Basisarbeit nennt er Bischof Erwin Kräutler und Papst Franziskus. Das Bischofsamt sieht Elbs nicht als Machtposition. Er verstehe sich als Teamarbeiter, Entscheidungen werde er mit den Konsultoren, wie man in der Diözese Feldkirch das Domkapitel nennt, treffen. Dialogisches Miteinander, «eine Kultur des Wortes» erhoffe er sich von seiner Kirche künftig auch, wenn es um «heisse Eisen» wie Frauenordination geht.
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