Flüchtlinge in der Schweiz: «Das Schlimmste steht bevor». 4 Tage später: «Weniger Asylgesuche»
«Die Flüchtlingkrise dürfte sich zuspitzen», rief bei uns in Luzern vor genaue einer Woche das regionale Intelligenzblatt zuoberst auf der Frontseite aus. Dazu: «Luzern wappnet sich für das Schlimmste.» Schlimm, was …
Na ja, es verging bloss eine halbe Woche und schon hiess es. «Weniger Asylsuchende»; und zwar nicht mehr auf der 1., sondern auf der 7. Seite, in einer Randmeldung von genau 11 Zeilen.
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Von der Zuspitzung der Lage dürfte eher der Libanon reden. Schon vor einem Jahr war dort ein Drittel der Bevölkerung Flüchtlinge. Wenn ein solches Land Millionen aufnehmen kann, ist ein so viel reicheres Land wie die Schweiz schon von 100 000 am Rande des – nein nicht des Nervenzusammenbruchs, sondern der völligen Überforderung ….
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