Walter Ludin

Familien-Synode: «Hardliner-Allianz gegen den Papst» (SPIEGEL)

Sogar der Exilkönig von Ruanda hat unterschrieben: das Manifest, das fordert, in den Familienfragen müsse in der Kirche alles beim Alten bleiben. Aus spiegelonline:
Unter der rund halben Millionen Unterzeichnenden «sind über hundert Bischöfe, aber auch lateinamerikanische Generäle, polnische Politiker, Professoren, Grafen, Herzöge und sogar der Exil-König von Ruanda, Kigeli V. Vermutlich wird die Zahl der Unterzeichner noch kräftig steigen.»
Die «illustre» Schar verbreitet Weisheiten wie: «Die wiederverheirateten Eheleute begehen nach dieser Sichtweise nicht eine einmalige Sünde, sie verharren vorsätzlich in einem «Lebenswandel, der objektiv Sünde ist», so der Erzbischof von Toronto, Thomas Collins. Darum könne ihnen auch nicht vergeben werden wie anderen Sündern, etwa reuigen Mördern.
Neben solchen grauenhaften «Einsichten» geht es um das Eine: die traditionelle Familie muss gerettet werden. Sie würde zerstört, wenn geschiedene Wiederverheiratet zur Kommunion gehen könnten und Homos nicht mehr benachteiligt werden. So ein logischer Schwachsinn!
PS. Selbstverständlich gehören die Kardinäle Müller und Brandmüller zur Schar der Vorgestrigen.

22. August 2015 | 01:21
von Walter Ludin
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