Etwas Werbung in eigener Sache
Mit leicht mulmigem Gefühl erlebte ich den Neustart unserer Katholischen Kirchenzeitung (SKZ, vgl. die Texte an dieser Stelle vom 27.09.2017 und 11.01.2018), war es doch ein zumindest unsicheres Unterfangen, ob ein optisch-ästhetischer Neustart verbunden mit der klaren Absicht, allen Kirchenflügeln im Deutschschweizer «Personal» ein Zuhause zu geben, überhaupt eine Chance hatte. Das mulmige Gefühl wechselte dann auf äusserst kribbelig, als ich dann noch zu dem Job kam, denn ich heute wahrnehme. Die drei neu angestellten Redakteurinnen etwa wurden kritisch beäugt und kommentiert, die Universitäten fürchteten einen Absturz in einen Kirchen-Boulevardismus, und die Herausgeber pochten zu Recht auf die Finanzen.
Ich schaue «unser» nun bald den 1.Geburtstag begehendes Kind an und stelle fest, dass wir zufrieden sein dürfen mit dem, was hier erarbeitet und gearbeitet wird. Die Themenvielfalt ist breit, es findet sich kaum allzu abgehobene Sprache, weitere Adressatenkreise ausserhalb der klassischen (aussterbenden – leider) Fachtheologen/innen werden bedient, es kommen alle möglichen theologischen und kirchlichen Positionen zur Sprache. Ich weise hin auf drei sehr unterschiedliche Nummern:
Früh im Jahr schon die Nummer 08/2018 zum Thema Karl Marx, breit aufgestellt mit Fachbeiträgen, einem Artikel zum ewigen Dualismus «Peppone – Don Camillo» und einem Artikel aus der Welt der Arbeiterpriester.
Dann im Sommer die Nummer 14/2018 mit dem Titel «Pastorale Innovationen fördern», voll aus dem Herz unserer intensiven kirchlichen Diskussionen und Bemühungen, wie wir uns in einer völlig säkularisierten Welt aufstellen müssen, gegriffen.
Und dann in neuerer Zeit die Nummer 18/2018 zum heute fast in Vergessenheit gelangten grossen Theologen Romano Guardini aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, aus der klar wurde, dass das Konzil nicht an einem Tag aus dem Himmel fiel, sondern dass es gedanklich während Jahrzehnten von Vorkämpfern vorgedacht wurde.
Freuen wir uns darum auf die nächste Nummer 21/2018 zum eminent wichtigen Thema Christentum und Populismus» (Ungarn wird ein Thema sein). Und wenn Sie noch nicht Abonnent/in sind, sofort melden bei unserem Abo-Service: SKZ, Tel. 041 318 34 96, abo@kirchenzeitung.ch.
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